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	<title>Farbfilmblog - Die schönsten Filme aller Zeiten</title>
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	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 16:29:20 +0000</pubDate>
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		<title>13 Semester (2010)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 16:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laurence</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[00er]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

		<category><![CDATA[Verriss]]></category>

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		<description><![CDATA[Feiern, trinken, ausschlafen: Die Komödie 13 Semester dreht sich um das Studentenleben und will zeigen wie es an der Universität wirklich zugeht. Eine gute Idee. Doch wie ist die Ausführung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-424" title="Filmkritik 13 Semester" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/12/13-semester-filmblog-bild.jpg" alt="Filmkritik 13 Semester" width="540" height="358"><br></strong><em>Lange feiern, lange schlafen: Die Studenten in 13 Semester lassen sich viel Zeit. In Zeiten des Bachelor schlicht anachronistisch. (Foto: Claussen + W&ouml;bke + Putz Filmproduktion GmbH / Hessischer Rundfunk) </em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in sechs S&auml;tzen:</strong> Bummelstudent Momo entrinnt der Provinz und beginnt ein Studium der Wirtschaftsmathematik in Darmstadt. In den ersten sechs Semestern studiert Momo vor allem das Nachtleben und die Frauen - nach seinem Vordiplom schiebt er ein Auslandsjahr in Australien ein. Pl&ouml;tzlich ist Langzeitstudent Momo im 13. Semester, will endlich seinen Abschluss machen, merkt aber dass er seit Jahren nichts f&uuml;r die Uni gemacht hat, noch dazu hat ihn seine Freundin Kerstin verlassen. Momo beginnt zu lernen, schlie&szlig;t sein Studium ab, erobert Kerstin zur&uuml;ck und macht eine W&uuml;rstchenbude auf. Denn merke: Ein Abschluss macht erfolgreich!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s: </strong>Vollmundig wird <em>13 Semester</em> als &bdquo;erster deutscher Studentenfilm&rdquo; angek&uuml;ndigt, der das &bdquo;typisch charmant liebenswerte Chaos deutscher Studenten unter die Lupe nimmt&rdquo;. Der &bdquo;Feel-Good-Movie&rdquo; soll unkonventionell, lustig und authentisch sein. An seinen eigenen Anspr&uuml;chen gemessen, ist <em>13 Semester</em> leider durchgefallen. Denn seit der Einf&uuml;hrung von Bachelor- und Masterstudieng&auml;ngen ist es alles andere als &bdquo;authentisch&rdquo; 13 Semester an der Uni zu versacken. Der Durchschnittsbachelorstudent ist gerade einmal sechs Semester an der Hochschule, bei steigender Arbeitsbelastung und mehr Leistungskontrollen. Hier h&auml;tte ein bisschen Recherche im H&ouml;rsaal nicht geschadet. Dadurch wirkt <em>13 Semester</em> recht veraltet, er zeigt h&ouml;chstens wie es fr&uuml;her einmal war und warum das auch Nachteile hatte. Das ist schade, denn der Film hat durchaus auch gute Seiten. Zum Beispiel den guten Soundtrack, zu dem auch die Berliner Untergrundband <a rel="nofollow" href="http://www.myspace.com/bonaparte" target="_blank">Bonaparte</a> einen Song beigesteuert hat. Die Figuren des Films sind sorgsam ausgearbeitet. Bummelstudent Momo &uuml;berzeugt und l&auml;sst den Zuschauer gut nachf&uuml;hlen, warum aufschieben einfach angenehmer ist, als &uuml;berhaupt erst anzufangen. Der Film entwickelt seine Komik gr&ouml;&szlig;tenteils aus den Figuren heraus und setzt nicht nur auf plumpen Slapstick. Ob sich der deutsche Studentenfilm &auml;hnlich dem amerikanischen College-Film etabliert, bleibt vorerst fraglich. Wird wahrscheinlich erst was in den n&auml;chsten Semestern.</p>
<p><strong>Der Dialog:</strong></p>
<blockquote><p>Dirk: Wir studieren hier Wirtschaftsmathematik und nicht Sozialp&auml;dagogik.<br>
Momo: Aber ich werde hier nicht gerade aus der Lerngruppe geworfen, oder?<br>
Dirk: Wir m&uuml;ssen jetzt echt mal einen anderen Gang einlegen!</p></blockquote>
<p><strong>Fakten, Fakten, Fakten:<br>
Regisseur: </strong>Frieder Wittich.<strong><br>
Schauspieler: </strong>Max Riemelt, Alexander Fehling, Claudia Eisinger, Robert Gwisdek, Amit Shah.<strong><br>
L&auml;nge: </strong>101 Minuten<strong><br>
Anekdote: </strong>Regisseur Frieder Wittich hatte w&auml;hrend der Filmarbeiten f&uuml;r einen Tag ein Beratungsgespr&auml;ch mit Victor von B&uuml;low (Loriot).</p>
<p><strong>Wo kann man den Film sehen?</strong><strong><br></strong>Kinostart ist der 7. Januar 2010</p>

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		<title>Balduin, der Ferienschreck (1966)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/415/balduin-der-ferienschreck-1966/</link>
		<comments>http://www.farbfilmblog.de/index.php/415/balduin-der-ferienschreck-1966/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 21:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[60er]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[In mehr als einem Dutzend "Balduin"-Komödien begeisterte Louis de Funès das Publikum der 50er und 60er Jahre. Sind die Komödien heute noch lustig? Redakteur Konstantin hat für das Filmblog die Probe aufs Exempel gemacht und sich Balduin, der Ferienschreck angeschaut. Lustig - oder nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><img class="alignnone size-full wp-image-417" title="Louis de Funes - Balduin, der Ferienschreck" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/12/louis-de-funes-balduin-ferienschreck.jpg" alt="Louis de Funes - Balduin, der Ferienschreck" width="540" height="400"></p>
<p style="text-align: justify;">In mehr als einem Dutzend &ldquo;Balduin&rdquo;-Filmen hetzte Louis de Fun&egrave;s als chronischer Choleriker gleichen Namens durch die Szenerie. Die Kom&ouml;dien wurden seit Beginn der 1950er Jahre in zunehmend schnellerer Folge gedreht, allein in den 1960er Jahren spielte de Fun&egrave;s in mehr als zwanzig Filmen mit. Das sind mehr als zwei Produktionen pro Jahr. Filmblog-Redakteur Konstantin hat sich die Produktion Balduin, der Ferienschreck auf DVD angeschaut. Ist der Film heute noch lustig?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in sechs S&auml;tzen:</strong> Louis de Funes, die wandelnde Katastrophe, schl&auml;gt wieder zu: Er leitet eine Ferienschule in Frankreich. Sein Sohn Philipe, Goldmedaillentr&auml;ger im Faulenzen, bekommt f&uuml;r sein Englisch eine schlechte Note und soll daher auf Anweisung des Vaters nach Schottland geschickt werden. Doch statt ihm schickt der schlaue Filius seinen Freund Stephane. Balduin wird alsbald nach Schottland gerufen, da sein scheinbarer Sohn krank wird und deckt den Schwindel auf. Um Peinlichkeiten aus dem Weg zu gehen, bedr&auml;ngt er Stephane, weiterhin seinen Sohn zu spielen. Dieser und das ans&auml;ssige Schottenm&auml;dchen Shirley haben aber andere Pl&auml;ne und reisen durch ganz Europa. Nat&uuml;rlich immer verfolgt von Balduin. Am Ende lernen sich Shirley und Philipe kennen und lieben, Stephane geht leer aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s</strong>: Zielsicher beschifft Louis de Funes in diesem Schottisch- Franz&ouml;sischen Ferienabenteuer alle Ecken und Kanten des europ&auml;ischen Humors. Zahlreiche Wortspiele warten neben Running Gags (beim dritten Mal wird&rsquo;s allerdings langweilig) und Situationskomik auf Lacher. Funes&rsquo; einzigartige Mimik und viel Liebe zum Detail machen aus einer an und f&uuml;r sich altbackenen Verwechslungskom&ouml;die einen 1A-Streifen mit vielen &Uuml;berraschungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Film ist verglichen mit anderen Werken des Franzosen sehr actionreich, nur am Anfang &uuml;berwiegen noch die Dialoge. Auch viele verschiedene Schaupl&auml;tze sorgen f&uuml;r Abwechslung. Verglichen etwa mit &bdquo;Der Querkopf&rdquo;, wo die gesamte Handlung in einer Stadt angelegt ist, hat &bdquo;Balduin der Ferienschreck&rdquo; also einen deutlichen Vorteil.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Filmmusik l&auml;sst sich weniger Gutes sagen: Schmierige Streichermusik erfreut das Ohr nicht gerade, ist in diesem Film von 1967 aber passend untergebracht. Weitere Schw&auml;chen werden bei der Betrachtung sichtbar: Wird da nicht das eine oder andere Mal krampfhaft versucht lustig zu sein? Wie man im unten angeh&auml;ngten Dialog sieht, lockt das was in den sechziger Jahren wom&ouml;glich ungeheuer lustig wirkte, heute nur noch ein paar L&auml;chler hervor.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun diese schwachen Witze und der Hang zu Wiederholungen, getarnt als Running Gags, sind verzeihbar. Alles in allem ein solider Komikstreifen, den man mehr als einmal sehen und lustig finden kann. Im Selbsttest klappte es bereits drei Mal.</p>
<p><strong>Der Dialog:</strong></p>
<blockquote><p>Schotte: Darf ich ihnen Feuer geben?<br>
Balduin: Ja, Feuern sie mir eine !<br>
Dann (rauchend): Vielen, aber herzlichen Dank!</p></blockquote>
<p><strong>Fakten zum Film:</strong><br><strong>Alternativer Titel:</strong> Der Brausekopf mit den Sausebeinen<br><strong>Regie:</strong> Jean Girault<br><strong>Schauspieler:</strong> Louis de Fun&egrave;s, Ferdy Mayne, <span class="new">Martine Kelly</span>,<span class="new"> Fran&ccedil;ois Leccia</span>, Olivier de Fun&egrave;s (Ja, es handelt sich um den Sohn von de Fun&eacute;s)<br><a href="http://www.imdb.com/title/tt0060475/" target="_blank" rel="nofollow">IMDB</a>: 6.5 von 10 Sternen</p>

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		</item>
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		<title>Whatever Works - Liebe sich, wer kann (2009)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/408/whatever-works-liebe-sich-wer-kann-2009/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[00er]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<category><![CDATA[Verriss]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmblog-Redakteur Lukas wagt sich nach dem ziemlich enttäuschenden Vicky, Cristina, Barcelona noch in den neuen Woody-Allen-Film. Ob seine Erwartungen erfüllt wurden und ob es in Whatever Works was zu lachen gibt, erfahrt ihr in seiner Rezension.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-410" title="filmkritik-whatever-works" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/12/filmkritik-whatever-works.jpg" alt="filmkritik-whatever-works" width="540" height="360"></p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere positive Rezensionen im Netz (u.a. bei <a href="http://www.critic.de/filme/detail/film/whatever-works---liebe-sich%2C-wer-kann-1948.html" target="_blank">critic.de</a> und im <a href="http://meinmarburg.wordpress.com/2009/12/06/kino-whatever-works/" target="_blank">Blog meiner Schwester</a>) haben mich ermuntert, mir auch mal den neuen Woody Allen-Film <em>Whatever Works - Liebe sich, wer kann </em>anzuschauen. Nach dem sehr guten <em>Match Point</em> und dem ziemlich entt&auml;uschenden <em>Vicky, Cristina, Barcelona</em> war ich gespannt, was der geb&uuml;rtige New Yorker Allen diesmal auftischen w&uuml;rde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in vier S&auml;tzen:</strong> Der neurotische, verbitterte Ex-Physiker Boris Yellnikoff sieht seinen Lebenssinn nur noch darin, alles schlecht zu reden und die Sinnlosigkeit des Seins in seinen Theorien herauszustellen. Eines Abends stolpert ihm die junge, naive Ausrei&szlig;erin Melody ins Haus, die beiden verlieben sich, werden ein Paar und heiraten. Melodys frisch geschiedene, erzkonservative Mutter taucht auf, versucht ihre Tochter neu zu verkuppeln und findet schlie&szlig;lich in New York selbst mehrere Partner. Am Ende sind alle gl&uuml;cklich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> &bdquo;Dies ist kein Wohlf&uuml;hlfilm&rdquo; raunzt Boris Yellnikoff die Zuschauer gleich in der ersten Szene an. Das ist nat&uuml;rlich ausgemachter Quatsch, denn bei Whatever Works handelt es sich um genau das. Verdeckt wird es freilich von den skurrilen Charakteren: Da trifft der nihilistische Pessimist Yellnikoff auf das supernaive Blondchen Melody, ihre ebenso tumbe S&uuml;dstaatenmutter wird mit den liberalen Werten in der K&uuml;nstlerszene New Yorks konfrontiert und ihr Vater entdeckt nach einem Kneipenbesuch pl&ouml;tzlich seine homosexuellen Neigungen. Das alles ist ziemlich konstruiert und kann eigentlich nur funktionieren, wenn die zweite wichtige Zutat einer Kom&ouml;die stimmt: Die lustigen Pointen. Doch genau an diesen mangelt es Whatever Works leider. Woody Allen hat das Skript dem Bekunden nach schon in den 1970er Jahren geschrieben und aus dieser Zeit scheinen auch die Gags zu stammen. Das geht dann zum Beispiel so:</p>
<p><strong>Melody:</strong> Ja, worin sind sie ein Genie?<br><strong>Boris:</strong> In Quantenmechanik<br><strong>Melody:</strong> Und in welchem Bereich genau&hellip;Musik?</p>
<p style="text-align: justify;">Ha ha ha, was haben wir gelacht. Aber: Melodys Bl&ouml;dheit ist nicht konstant. In einer anderen Szene &auml;u&szlig;ert sie pl&ouml;tzlich Theoriemuster, die ihre Vorstellungskraft eigentlich weit &uuml;bersteigen m&uuml;ssten und schafft es so Boris davon zu &uuml;berzeugen, dass sie doch auf einer Wellenl&auml;nge liegen. Dieser pl&ouml;tzliche Wechsel zwischen superbl&ouml;d und halbwegs schlau ist schlicht unglaubw&uuml;rdig, muss aber vermutlich sein, damit die Story &uuml;berhaupt irgendwie weitergeht. Das Handlungsger&uuml;st ist n&auml;mlich h&ouml;chst wackelig und zielt nur darauf ab, jede Person mit einer Herausforderung beziehungstechnischer Art zu konfrontieren. Melodys Mutter Marietta (nat&uuml;rlich fundamentale Christin, Abtreibungsgegnerin, Patriotin, Klischeefigur) trifft auf den Hobby-Philosophen Leo, wird selbst zur K&uuml;nstlerin und wirft ihre ganzen bisherigen &Uuml;berzeugungen &uuml;ber den Haufen. Melodys Vater &uuml;berdenkt zwei gescheiterte Beziehungen in einer Kneipe und kommt prompt mit einem Schwulen ins Gespr&auml;ch. V&ouml;llig logisch, dass er auch selbst gleich schwul wird. Und selbst Boris findet nach einer Trennung von Melody noch eine passende Frau. Sie wird f&uuml;nf Minuten vor Schluss aus dem Hut gezaubert und passt ziemlich perfekt zu ihm. Schnell noch eine Abschiedsszene, in der alle gl&uuml;cklich zusammen Silvester feiern. Sogar Boris ist nicht mehr ganz so griesgr&auml;mig. Sp&auml;testens da ist der Groschenroman perfekt. Das eigentlich &Auml;rgerliche an Woody Allens Film ist aber, dass er seine Herkunft nicht eingesteht, sondern sie mit einer Vielzahl an pseudointellektuellen Betrachtungen &uuml;ber die Welt, die Religion und die Liebe verkleistert. Es wird entsetzlich viel gelabert und verflucht wenig gehandelt. Erkenntnis am Ende gleich Null. Eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung.</p>
<p><strong>Fakten zum Film</strong><br>
Original-Titel: Whatever Works<br>
L&auml;nge: 92 Minuten<br>
Regie: Woody Allen<br>
Schauspieler: Larry David, Evan Rachel  Wood, Patricia Clarkson<br>
Wertung <a href="http://www.imdb.com/title/tt1178663/" target="_blank" rel="nofollow">IMDB</a>: 7.4 von 10 Sternen, was ich f&uuml;r viel zu hoch halte (vermutlich wird Wert im Laufe der Zeit auch noch etwas sinken)<br>
Tomatometer von <a href="http://www.rottentomatoes.com/m/whatever_works/" target="_blank">rottentomatoes.com</a>: 47 % aus 124 ausgewerteten Filmkritiken.<br><a href="http://www.metacritic.com/film/titles/whateverworks?q=whatever%20works" target="_blank">Metacritic</a>: 45 % aus 30 ausgewerteten Rezensionen.<br><a title="Alisa Lepselter" href="http://www.critic.de/personen/detail/person/alisa-lepselter-8384.html"></a></p>

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		<item>
		<title>Vanishing Point (1971)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/403/vanishing-point-1971-filmkritik/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 13:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rennfilm]]></category>

		<category><![CDATA[70er]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Roadmovie]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit minimalistischen Dialogen und temporeicher Action spielte sich Vanishing Point in den 1970er Jahren in die Herzen der Kinobesucher. Redakteur Lukas hat sich den Streifen für das Farbfilmblog noch mal angeschaut. Kann Vanishing Point punkten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-402" title="Vanishing Point Filmplakat zur Rezension" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/12/vanishing-point-plakat.jpg" alt="Vanishing Point Filmplakat zur Rezension" width="540" height="402"></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story in drei S&auml;tzen:</strong> Kowalski will einen wei&szlig;en Dodge Challenger von Denver in Colorado nach San Francisco bringen. Konsequent f&auml;hrt er Vollgas, macht keine Pausen und h&auml;lt sich mit Pillen wach. Schon bald wird er von der Polizei gejagt, bekommt jedoch unverhofft Hilfe von einem blinden Radio-DJ, einer nackten Bikerin und einem alten Schlangensammler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> Hart fressen sich die Spikes der Bulldozer in den Asphalt, die Ordnungsmacht baut eine letzte Stra&szlig;ensperre auf, um Kowalski zu stoppen. Vanishing Point beginnt mit harten Schnitten: Kowalski im Sportwagen, &uuml;ber ihm der Polizei-Helikopter, er rast mit unvermindertem Tempo auf die Stra&szlig;ensperre zu. Doch es ist zu fr&uuml;h f&uuml;r den Tod: Kurz vor dem Aufprall bremst Kowalski hart ab, er stellt sich der direkten Konfrontation nicht - noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es beginnt der eigentliche Film, der in einer einzigen langen R&uuml;ckblende erz&auml;hlt wird. Unterbrochen nur von kurzen Filmschnipseln aus Kowalskis fr&uuml;herem Leben. Wir erfahren, dass er fr&uuml;her Rennfahrer und Polizist war. Seine Freundin hat sich das Leben genommen, er selbst muss den Dienst als Ordnungsh&uuml;ter wegen einer Drogengeschichte niederlegen. Trotzdem ist Kowalski nicht unzufrieden mit dem was er tut. Das liegt vielleicht daran, dass nicht besonders viel tut, au&szlig;er Tag und Nacht Auto zu fahren. Gegen ein spontanes Rennen hat er nichts einzuwenden, aber es geht ihm nicht um Geld oder Ruhm. Kowalski lebt die Freiheit der Stra&szlig;e. F&uuml;r den farbigen, blinden Radio-DJ &bdquo;Super Soul&rdquo; wird er so zum &bdquo;letzten amerikanischen Helden&rdquo;. In seiner Radiosendung feiert er Kowalski ohne ihn je gesehen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Polizei kommt in dem Film aus dem Jahre 1971 &uuml;beraus schlecht weg: Die Ordnungsh&uuml;ter sind zynisch, brutal, rassistisch. Sie jagen Kowalski mit einem enormen Aufwand, ohne dass der einzelne Beamte &uuml;berhaupt ahnt, was Kowalski verbrochen hat. So spekulieren zwei Cops in einer Szene, der Verfolgte m&uuml;sse doch mindestens ein M&ouml;rder sein. Vanishing Point wird so zum Spiegel seiner Zeit: Auf der einen Seite die 68er Bewegung der USA in Form von Hippies, Wanderpredigern oder Bikern f&uuml;r die Kowalski zu einer Art Held wird, auf der anderen Seite die brutale Ordnungsmacht, die repressiv gegen jeden vorgeht, der nicht in das Schema passt. Diesen Gegensatz vermittelt der Film nicht gerade subtil, daf&uuml;r aber umso konsequenter.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende des Films kann daher nur der Tod Kowalskis stehen: Er rast erneut auf die Stra&szlig;enblockade zu, lachend. Beim Aufprall explodiert das Auto. Das Ende l&auml;sst zwei Interpretationen zu: 1. Kowalski hat den Tod bewusst ins Auge gefasst, er sieht keinen anderen Ausweg als den Wagen gegen die Blockade zu setzen. 2. Kowalski denkt, dass er noch durchbrechen kann. Deshalb lacht er auch. Diese Interpretation wird von Hauptdarsteller Barry Newman gest&uuml;tzt, der sie vor einigen Jahren in einem Interview vorbrachte.</p>
<p style="text-align: justify;">Vanishing Point funktioniert immer dann am besten, wenn er sich auf seine existenzialistischen Wurzeln berufen kann: Kowalskis Lebenssinn spiegelt sich in dem wei&szlig;en Sportwagen wieder, w&uuml;rde er nicht fahren, er h&auml;tte kein richtiges Leben. Diese Ausschlie&szlig;lichkeit verleiht dem Film St&auml;rke und hebt ihn aus der Masse an mehr oder weniger gelungenen Rennfilmen heraus. Mit gewissen &Auml;hnlichkeiten in der Handlung, aber noch aussichtsloserem Tenor und einer deprimierenden Grundhaltung ist evtl. Asphaltrennen (1971) einen direkten Vergleich mit Vanishing Point wert.</p>
<p><strong>Fakten, Fakten, Fakten:<br>
Deutscher Titel</strong>: Fluchtpunkt San Francisco<br><strong>Regie:</strong> <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Richard+C.+Sarafian">Richard C. Sarafian</a><br><strong>Darsteller:</strong> <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Barry+Newman">Barry Newman</a>, <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Cleavon+Little">Cleavon Little</a>, <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Dean+Jagger">Dean Jagger</a>, <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Victoria+Medlin">Victoria Medlin</a>, <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Paul+Koslo">Paul Koslo</a><br>
Remake: 1997 gab es ein Remake f&uuml;r das US-Fernsehen mit Viggo Mortensen als Kowalski und ohne die esoterischen Szenen des Originals.<br>
OFDb: <a href="http://www.ofdb.de/film/7281,Fluchtpunkt-San-Francisco" target="_blank">Mehr Infos zu Vanishing Point (Fluchtpunkt San Francisco) </a></p>

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		<item>
		<title>Skurrile Bauchredner-Komödie: Dummy (2002)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/386/skurrile-bauchredner-komoedie-dummy-2002/</link>
		<comments>http://www.farbfilmblog.de/index.php/386/skurrile-bauchredner-komoedie-dummy-2002/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 19:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deborah</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[00er]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Gratis]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf MyVideo.de kann man sich seit kurzem kostenlos ganze Kinofilme anschauen. Filmblog-Redakteurin Deborah hat sich für die schräge Komödie "Dummy" entschieden. Steven versucht darin mit einer Bauchrednerpuppe bei den Frauen zu punkten...ob das gut geht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-387" title="dummy-rezension-filmblog" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/10/dummy-rezension-filmblog.jpg" alt="dummy-rezension-filmblog" width="540" height="360"></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in drei S&auml;tzen:</strong> Steven ist ein echter Loser-Typ. Er wohnt mit 30 immer noch bei seinen Eltern, hat gerade seinen Job verloren und bei den Frauen hat er mit seiner trotteligen und unsicheren Art auch nicht gerade Erfolg. Nach langer Zeit macht er schlie&szlig;lich seinen Kindheitstraum (Bauchreden mit Bauchrednerpuppe) wahr und st&ouml;&szlig;t damit auf ganz unterschiedliche Reaktionen bei &nbsp;seiner egozentrischen Familie, seiner st&auml;ndig fluchenden Punk-Freundin und auch seines Schwarms Lorena.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s: </strong>Was sich zun&auml;chst wie ein &auml;u&szlig;erst ungew&ouml;hnliches Thema f&uuml;r einen Film anh&ouml;rt, stellt sich als durchaus interessante Thematik heraus. Ich meine, wer spricht in unserer heutigen Zeit schon viel &uuml;ber die F&auml;higkeit des Bauchredens? Schon die Charaktere des Films sind sehr skurril: Da ist zum einen Stevens v&ouml;llig schr&auml;ge Familie mit dem st&auml;ndig Modellschiffe-bauenden Vater, der &uuml;berengagierten Mutter, die jedem ihre Thunfisch-Sandwiches andrehen will und der schrillen und hektischen Schwester, die als Hochzeitsplanerin arbeitet, ihr eigenes Liebesleben aber nicht in den Griff bekommt. Zwischen diesen &uuml;beraus lauten und extrovertierten Menschen wirkt Steven mit seiner Sch&uuml;chternheit und Unsicherheit nat&uuml;rlich etwas fehl am Platz. Als er am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch verk&uuml;ndet, dass er seinen Job k&uuml;ndigen wird, sagt er dies bestimmt drei oder viermal, aber niemand beachtet ihn. Noch komplizierter wird das Ganze, als er sich in seine Jobberaterin Lorena (Vera Formiga) &nbsp;verliebt und sich sogleich, weil er nicht wei&szlig;, wie er sich ihr n&auml;hern soll, an seine beste Freundin Fangora (Milla Jovowich) wendet, die ihm aber wenig erfolgsversprechende Tipps in Sachen Liebe gibt. Dies f&uuml;hrt aber zu durchaus lustigen Szenen&hellip;</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich an die schr&auml;gen Figuren, aber auch die etwas ungew&ouml;hnliche Handlung erstmal gew&ouml;hnt hat, kann man dem Film durchaus Gutes abgewinnen. Nat&uuml;rlich merkt man schon, dass die Produktion des Films sicher nicht Unmengen an Geld gekostet hat, dennoch spielen ja durchaus bekannte Schauspieler wie Adrien Brody (<em>Der schmale Grat</em>, <em>Der Pianist</em>, <em>King Kong</em>) und Milla Jovovich (<em>Das f&uuml;nfte Element</em>, <em>The Million Dollar Hotel</em>, <em>Zoolander</em>) mit, die sich f&uuml;r diese etwas kleinere Produktion nicht zu schade waren. Die Liebesgeschichte zwischen Steven und Lorena ist ebenso liebevoll umgesetzt, wie die Szenen, in denen Steven sich mit seiner Bauchrednerpuppe, also gewisserma&szlig;en mit sich selbst unterh&auml;lt und &uuml;ber das Geschehen reflektiert. Die Story wird auf sehr kreative Art und Weise erz&auml;hlt, sodass man als Zuschauer unbedingt auch auf kleine Details achten sollte. Fazit: Dummy ist eine schr&auml;ge Liebeskom&ouml;die, die sich vom gew&ouml;hnlichen Einheitsbrei abhebt.</p>
<p><strong>Der Dialog:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Lorena (w&auml;hrend ihrer Arbeit als Jobvermittlerin):</strong> Und wo waren sie zuletzt besch&auml;ftigt?<strong><br>
Arbeitsloser:</strong> In der Brikett-Branche. Das war eine echte Herausforderung. Einfach entz&uuml;ckend.<strong><br>
Lorena (zieht Blazer aus):</strong> Oh, okay. War das in diesem Jahr oder letztens?<strong><br>
Arbeitsloser (mit erhobenen Augenbrauen):</strong> Das war in den goldenen Siebzigern!</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Diverse reichlich unn&uuml;tze Fakten:<br>
Regisseur:</strong> Greg Pritikin<strong><br>
Darsteller:</strong> Adrien Brody, Milla Jovovich, Illeana Douglas, Vera Farmiga, Jessica Walter<strong><br>
L&auml;nge:</strong> 88 Minuten</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo kann man den Film sehen?</strong><br>
Zum einen ist der Film nat&uuml;rlich auf DVD erschienen. Allerdings kann man ihn auch kostenlos (mit kleinen Unterbrechungen zwischendurch) bei MyVideo.de sehen. Auch wenn er in der Kategorie &bdquo;Drama&rdquo; eingeordnet ist, w&uuml;rde ich ihn eher als Kom&ouml;die einordnen. Der Link hierzu: <a href="http://www.myvideo.de/Filme?kID=7597">http://www.myvideo.de/Filme?kID=7597</a></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Away we go – Auf nach Irgendwo (2009)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/379/away-we-go-auf-nach-irgendwo-2009/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deborah</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

		<category><![CDATA[00er]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Roadmovie]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Oktober kommt Away we go von Sam Mendes auch bei uns in die Kinos. Redakteurin Deborah hat die feinfühlige Komödie rund um das Chaos-Pärchen Burt und Verona gesehen und verrät ob sich der Besuch lohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-380" title="Away we go - Auf nach irgendwo Rezension" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/10/away-we-go-farbfilmblog.jpg" alt="Away we go - Auf nach irgendwo Rezension" width="540" height="360"><br></strong><em>Burt misst die Herzfrequenz von Veronas Baby - mitten im Flugzeug!</em><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in drei S&auml;tzen:</strong> Burt und Verona sind eigentlich ein ganz normales junges Paar, das Nachwuchs erwartet. Als die beiden jedoch erfahren, dass Burts Eltern nicht als Gro&szlig;eltern fungieren k&ouml;nnen, weil sie nach Belgien auswandern, sehen die beiden auch keinen Grund in ihrer alten Heimat zu bleiben. Sie reisen quer durch Amerika und Kanada, treffen immer wieder alte Bekannte und Freunde (die sich im Laufe der Jahre nat&uuml;rlich auch ver&auml;ndert haben!), st&auml;ndig auf der Suche nach einer neuen Bleibe f&uuml;r ihre kleine Familie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> In den ersten Minuten des Films k&ouml;nnte man noch denken, dass einen ein typisches Road-Movie mit etwas plattem Humor erwartet. Dieser Eindruck wandelt sich aber sp&auml;testens, als die Reise der beiden richtig losgeht. Immer wieder werden episodenartig skurrile Begegnungen mit alten Bekannten und Freunden gezeigt, die dem jungen Paar verschiedene Familien- und Lebensentw&uuml;rfe aufzeigen. Da ist beispielsweise die schrille und taktlose Lily (Alison Janey), die ihre Kinder beleidigt (&bdquo;Die h&ouml;ren doch gar nicht was ich sage.&rdquo;) und bedauert, dass sie nicht in die Gesellschaftskreise in Phoenix hineinkommt. So versucht ihr Mann beispielsweise erfolglos in den &ouml;rtlichen Golfclub aufgenommen zu werden. Ehrlich gesagt wundert man sich als Zuschauer aber dar&uuml;ber auch keine Sekunde, hat man doch das laute und peinliche Auftreten der Familie in der &Ouml;ffentlichkeit lang genug gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere witzige Episode liefert das Zusammentreffen mit der Esoterik-Feministin L.N. (Maggie Gyllenhaal), die Kinderwagen strikt ablehnt und mit ihrer Familie in einer Art Kommune lebt. Zu den st&auml;rksten Szenen im Film z&auml;hlt sicher der Moment, in dem Burt der Kragen platzt und L.N. sowie ihren Mann mit seiner Meinung zu ihrem Lebensstil konfrontiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch der Film hat auch nicht nur lustige und klamaukige Szenen zu bieten. Direkt nach den eben beschriebenen Episoden schl&auml;gt der Film deutlich leisere T&ouml;ne an. Das junge Paar erf&auml;hrt, dass es mit der ertr&auml;umten Familie nicht immer so klappt, wie man m&ouml;chte. Auch, dass eine ehemals gl&uuml;ckliche Familie zerbrechen kann, wird ihnen nach einer Episode in Miami klar. Vor allem werden in diesem Teil des Films eigentlich auch die ernsthaftesten Fragen gestellt: Wie wollen wir leben? Was ist uns als Familie wichtig? Eine ber&uuml;hrende Szene am Ende des Films gibt schlie&szlig;lich die Antworten, als sich Burt und Verona gegenseitig Versprechen f&uuml;r ihr neues Leben machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Zeiten des Aufruhrs (2008) ist Oscar-Preistr&auml;ger Sam Mendes wieder ein Film gelungen, der sowohl ernste, aber auch lustige Seiten des Lebens aufzeigt. Die in Deutschland noch unbekannten Schauspieler John Krasinski und Maya Rudolph bringen gleichzeitig frischen Wind in den Film und brillieren in ihren Rollen als suchende Eltern. Wer eine liebenswerte Kom&ouml;die mit Tiefgang sehen m&ouml;chte, ist mit diesem Film sicher gut beraten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Diverse reichlich nutzlose Fakten:<br>
Regisseur:</strong> Sam Mendes<strong><br>
Darsteller:</strong> John Krasinski, Maya Rudolph, Maggie Gyllenhaal, Alison Janey, Jim Gaffigan&hellip;<strong><br>
L&auml;nge:</strong> 98 Minuten<strong><br>
Kino: </strong>Der Film erscheint n&auml;chste Woche (15.10.2009) offiziell in den deutschen Kinos.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Dracula jagt Minimädchen (1972)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/375/dracula-jagt-minimaedchen-1972/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 09:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>

		<category><![CDATA[70er]]></category>

		<category><![CDATA[Dracula]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Grossbritannien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Vampire]]></category>

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Die Story in drei S&#228;tzen: 100 Jahre nach seinem unfreiwilligen Ableben wird Graf Dracula im Jahr 1972 von einer Partyclique w&#228;hrend einer schwarzen Messe wiederbelebt. Unter den Teenagern befindet sich auch Jessica, eine Ururenkelin des bekannten Vampirj&#228;gers van Helsing. Schon bald schwebt sie in gro&#223;er Gefahr, denn Dracula und sein Assistent Johnny Alucard wollen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><img class="alignnone size-full wp-image-374" title="Dracula jagt Minim&auml;dchen Rezension" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/09/dracula-jagt-minimaedchen.jpg" alt="Dracula jagt Minim&auml;dchen Rezension" width="540" height="400"></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story in drei S&auml;tzen:</strong> 100 Jahre nach seinem unfreiwilligen Ableben wird Graf Dracula im Jahr 1972 von einer Partyclique w&auml;hrend einer schwarzen Messe wiederbelebt. Unter den Teenagern befindet sich auch Jessica, eine Ururenkelin des bekannten Vampirj&auml;gers van Helsing. Schon bald schwebt sie in gro&szlig;er Gefahr, denn Dracula und sein Assistent Johnny Alucard wollen sie und ihre Familie ein f&uuml;r alle mal ausl&ouml;schen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> Die britischen Hammer-Studios produzierten seit den 1950er Jahren Horrorfilme am Flie&szlig;band. Dracula, Frankenstein, Jekyll &amp; Hyde - was Angst machte und sich gut verkaufen lie&szlig;, wurde in immer neuen Varianten in die Kinos gebracht. Dracula jagt Minim&auml;dchen (oder Dracula A.D. 1972 wie der Film im Original heisst) setzt dann auch auf klassische Elemente der wilden Siebziger: Fetzige Rockmusik, Drogenkonsum und schrille Farben dominieren die Szenerie und sollen der alten Geschichte um den F&uuml;rsten der Finsternis neue Frische verleihen. Wer jetzt an einen Graf Dracula denkt, der auf einer illegalen Hausparty in der Ecke steht und an seinem Joint zieht ehe er sich auf seine weiblichen Opfer st&uuml;rzt, liegt g&auml;nzlich falsch. Dracula jagt die Minim&auml;dchen n&auml;mlich nicht selbst, er l&auml;sst jagen. Johnny Alucard (man lese seinen Namen mal r&uuml;ckw&auml;rts) erledigt die Drecksarbeit f&uuml;r den rum&auml;nischen F&uuml;rsten. Er &uuml;berredet die Clique zu der schwarzen Messe, f&uuml;hrt in einer entweihten Kirche das okkulte Ritual durch und erweckt so Dracula zum Leben. Doch statt Dankbarkeit warten nur neue Auftr&auml;ge auf ihn: Der F&uuml;rst der Finsternis braucht st&auml;ndig Blut, einige Freundinnen von Jessica van Helsing m&uuml;ssen also dran glauben. In einem zweiten Handlungsstrang ermittelt die Londoner Polizei nun ziemlich ratlos in den Mordf&auml;llen (denn Vampire, so kann man sich an dieser Stelle merken, sind beim Verstecken von Leichen ziemlich ungeschickt) und kontaktiert Jessicas Gro&szlig;vater, einen bekannten Vampirologen der Londoner Universit&auml;t. W&auml;hrend Jessica leichtsinnig in Draculas Arme l&auml;uft, nimmt er den Kampf gegen das B&ouml;se auf. Mit Pf&auml;hlen und Weihwasser bewaffnet stellt er Dracula zur Rede. Der hat au&szlig;er seinen scharfen Z&auml;hnen nicht viel zu bieten und stirbt deshalb nach kurzem Kampf. Das Gute gewinnt nicht nur den Kampf &uuml;ber das B&ouml;se, die Gro&szlig;elterngeneration hilft in diesem Moment auch ihren sich auf Abwegen befindlichen Enkeln aus der Patsche. Dracula jagt Minim&auml;dchen bringt also sogar eine generationenverbindende Botschaft mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Christopher Lee spielt wie schon des &Ouml;fteren in seiner Karriere Graf Dracula. Freilich beschr&auml;nkt sich sein Part dieses Mal im Wesentlichen auf das Umherlaufen in der entweihten Kirche und das b&ouml;se gucken. Fast wirkt der F&uuml;rst der Finsternis ein wenig hilflos - ohne seinen Helfer Alucard als Blutbeschaffer w&auml;re er v&ouml;llig aufgeschmissen. Peter Cushing &uuml;berzeugt als Helsing-Gro&szlig;vater, er ist neben seiner Enkelin Jessica der eigentliche Held des Films. In Ausstattung und Kameraf&uuml;hrung bietet Dracula jagt Minim&auml;dchen solide B-Movie-Qualit&auml;t, es handelt sich also nicht um einen absoluten Trashfilm al&aacute; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ed_Wood" target="_blank" rel="nofollow">Ed Wood</a>. Allzu viel sollte man allerdings auch nicht erwarten: Die Charaktere bleiben alle eher oberfl&auml;chlich, auf spannende Wendungen wartet man vergeblich. Alles in allem ein doch eher blutleerer Dracula.</p>
<p><strong>Der Dialog:</strong></p>
<blockquote><p>Jessica sitzt im Arbeitszimmer ihres Gro&szlig;vaters und liest ein Buch &uuml;ber schwarze Messen. Er tritt hinzu und spricht sie leicht ver&auml;rgert an (vielleicht auch weil ihre F&uuml;&szlig;e auf seinem Schreibtisch liegen):<br><strong>Gro&szlig;vater:</strong> Jessica, was machst du denn hier?<br><strong>Jessica (grinsend):</strong> Bisschen schm&ouml;kern&hellip;<br><strong>Gro&szlig;vater: </strong>Das hier ist mein Arbeitszimmer und keine Leihbibliothek.<br><strong>Jessica (tut naiv):</strong> Tats&auml;chlich?<br><strong>Gro&szlig;vater (nimmt ihr das Buch aus der Hand):</strong> &Uuml;ber die schwarze Messe&hellip;was willst du damit?<br><strong>Jessica:</strong> Ach, nur so ein bisschen die Nerven kitzeln<br><strong>Gro&szlig;vater: </strong>Jessica, dieses Buch ist ein keine Unterhaltungslekt&uuml;re. Das ist ein wissenschaftliches Werk.<br><strong>Jessica (steht auf und lacht):</strong> Man kann dieses Zeug in jedem billigen Buchladen in Soho kaufen. Ist doch letzten Endes alles K&auml;se.<br><strong>Gro&szlig;vater:</strong> Was hei&szlig;t das?<br>
Jessica: &Uuml;berspannt, verr&uuml;ckt, Kobolde, Spuk, Zauberei und all das Gefasel.<br><strong>Gro&szlig;vater:</strong> Du machst dich &uuml;ber alles lustig, was nicht deiner sogenannten progressiven Weltanschauung entspricht. (tritt n&auml;her) Jessica, die Erforschung des Okkulten ist in unserer Familie Tradition. Seit Generationen. F&uuml;r uns ist das eine ernsthafte Wissenschaft.</p></blockquote>
<p><strong>Fakten, Fakten, Fakten:</strong></p>
<p><strong>Regie:</strong> Alan Gibson<br><strong>Bekannteste Schauspieler:</strong> Christopher Lee, Peter Cushing<br><strong>L&auml;nge:</strong> 92 Minuten<br><strong>Tipp:</strong> Achtet mal auf die zahlreichen Dracula-Bilder an den W&auml;nden. In fast jeder Wohnung scheint ein Bild des F&uuml;rstens der Finsternis zu h&auml;ngen.<br><strong>IMDB:</strong> Die International Movie Data Base bewertet den Film mit 5,4 von 10 Sternen - diesem Ergebnis kann ich mich nur anschlie&szlig;en.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Lenin kam nur bis Lüdenscheid</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/350/lenin-kam-nur-bis-luedenscheid/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 18:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

		<category><![CDATA[00er]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Autor Richard David Precht verlebte seine Kindheit in einer vom Sozialismus geprägten Familie. Anti-autoritäre Erziehung statt Coca Cola. Und das mitten in Westdeutschland! Filmblog-Autor Lukas hat geschaut ob der Film mehr ist, als ein autobiografischer Blick ins Familienalbum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><div id="attachment_351" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><strong><img class="size-full wp-image-351" title="Lenin kam nur bis L&uuml;denscheid (Filmblog)" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/06/lenin-luedenscheid-filmblog.jpg" alt="Richard David Precht mit Pommes und Familie in D&auml;nemark (Foto aus seiner Jugend)" width="540" height="309"></strong><p class="wp-caption-text">Richard David Precht mit Pommes in D&auml;nemark (Foto aus seiner Jugend)</p></div>
</p>
<p style="text-align: justify;">
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story in vier S&auml;tzen:</strong> Der Autor Richard David Precht erinnert sich an seine Kindheit in den wechselvollen 60er und 70er Jahren. Seine Solinger Familie behauptete einen linken Kosmos mitten im Feindesland: Amerikanische Taschenrechner und Coca-Cola waren verboten, stattdessen wurden antikapitalistische Lieder angestimmt. Schon bald entwickelt der junge Precht eine ganz eigene Sicht auf die Welt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> Autor Richard David Precht und Regisseur Andr&eacute; Sch&auml;fer bedienen sich in <em>Lenin kam nur bis L&uuml;denscheid </em>des Mittels der Dokumentation, um den Merkw&uuml;rdigkeiten der Kindheit im linken Elternhause Prechts auf die Spur zu kommen. Seine beiden vietnamesischen Adoptivgeschwister kommen ebenso zu Wort wie seine leibliche Schwester und sein Vater. Diesen aktuell gedrehten Aufnahmen werden historische Filmdokumente der Familie und aus verschiedenen Archiven entgegen geschnitten. Kommentiert wird das Material aus der naiv-kindlichen Sicht des jungen Richard David (und das durchg&auml;ngig &uuml;ber 25 Lebensjahre hinweg, was etwas kurios wirkt). Dies gibt dem Film den Charakter einer autobiografischen Diavorf&uuml;hrung. Immer wieder werden weltpolitische Ereignisse wie der Vietnamkrieg oder der Start der Sputnik-Rakete gegen die pers&ouml;nlichen Aufnahmen montiert. W&auml;hrend in Berlin Wasserwerfer auffahren, singt Heintje stellvertretend f&uuml;r das Establishment &bdquo;Mama&rdquo;. Gerade zu Beginn sorgt dies f&uuml;r Verwirrung: Der Kommentar schildert ausf&uuml;hrlich die Zerst&ouml;rungskraft amerikanischer Bomben in Vietnam und einen Schnitt weiter ist wieder das unverf&auml;ngliche Familienleben zu sehen. Doch dann wird die Zielrichtung klar: Vor dem Krieg formiert sich die Anti-Vietnamkriegs-Bewegung und mit ihr die 1968er Revolte in Berlin, Frankfurt und anderen Gro&szlig;st&auml;dten. In Solingen bekommt man davon nicht viel mit, aber die Familie pflegt ohnehin ihren ganz eigenen &bdquo;progressiven&rdquo; Lebensstil, der sich nicht immer mit der offiziellen Politik trifft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Prechts adoptieren in dieser Zeit zwei Kriegskinder aus Vietnam, tauschen sich mit anderen Adoptiveltern aus. Eine Gemeinschaft entsteht, in der anti-autorit&auml;re Erziehungsformen erprobt werden. Mit zweifelhaftem Erfolg, wie Precht und seine Schwester im Gespr&auml;ch feststellen: Man wusste nie genau, was jetzt warum verboten war und was aus dem gleichen Grund nicht. Sp&ouml;ttisch stellen die beiden fest, dass ihre Eltern zudem die sexuelle Revolution anscheinend verschlafen haben. &bdquo;Ziemlich hausbacken&rdquo; sei das gewesen, erinnert sich Richard David. Zu Pfingsten ging es ins Zeltlager der DKP, der Schulausflug in den Heidepark blieb verboten. In die heitere Retrospektive mischen sich kritische Untert&ouml;ne: Ein ehemaliger Mathelehrer Prechts wirft der Mutter vor, ihre ideologischen Ansichten auf dem R&uuml;cken der Kinder ausgetragen zu haben. Doch zur Konfrontation kommt es nicht: Richard Davids Mutter will sich im Film nicht &auml;u&szlig;ern. Ganz anders sein Vater, der augenscheinlich mit der damaligen Zeit abgeschlossen hat und seine &Uuml;berzeugungen von fr&uuml;her heute kritisch beurteilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann <em>Lenin kam nur bis L&uuml;denscheid </em>durchaus vorwerfen, nicht konfrontativ genug zu sein. So bleiben des &Ouml;fteren Aussagen unkommentiert im Raum stehen, dem Geschichtspuzzle fehlen wichtige Teile. Warum ging die Familie nicht in die DDR? Wie kam es zu dem Umzug ins spie&szlig;ige arbeiterferne Reihenhaus? Hat Precht in seiner Jugendzeit die Lobeshymnen seiner Umgebung auf den Sozialismus nie kritisch reflektiert, wie er uns weismachen will? Pers&ouml;nliche und gesellschaftliche Erinnerung vermischen sich in dem Film, doch gerade in den 1980er Jahren br&ouml;ckelt das Familienbild. Es kommt zur Trennung zwischen Vater und Mutter, was Richard David in dieser Zeit macht, bleibt hingegen unklar. So wirken denn auch Mauerfall und Wende eher drangeh&auml;ngt. Der 25-j&auml;hrige Richard David begegnet dem Strom der Ostdeutschen in den Westen mit Erstaunen: Da scheint etwas gewaltig schief gelaufen zu sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Lenin kam nur bis L&uuml;denscheid ist ein unterhaltsamer, ironischer Film &uuml;ber die Kindheit in einer linken 68er-Familie und zugleich ein pers&ouml;nliches Portrait des Autors Richard David Precht. Erst vierzig Jahre sind die Proteste in der BRD her und doch wirken sie f&uuml;r unsere heutige Generation seltsam fern und in Teilen sogar absurd. Die 68er sind mit ihren politischen Zielen gescheitert, auf kultureller Ebene haben sie hingegen einen tiefgreifenden Wandel hervorgerufen. Andr&eacute; Sch&auml;fers Film beleuchtet die wechselvolle Zeit aus einer neuen Perspektive. Lenin schaffte es m&uuml;helos bis nach Solingen - wenn auch nicht in Person.</p>
<p style="text-align: justify;">
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Monolog</strong></p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Richard David Precht im Vorspann des Films:<br>
&bdquo;Als ich Kind war, dachte ich, dass sich die Cowboys und Indianer im Fernsehen wirklich erschie&szlig;en.<br>
Als ich Kind war, dachte ich, dass einem ein Kirschbaum im Bauch w&auml;chst, wenn man einen Kirschkern verschluckt. Als ich Kind war, dachte ich, dass alle Amerikaner b&ouml;se sind. Mit Ausnahme der Neger.&rdquo;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><em>Lenin kam nur bis L&uuml;denscheid</em></strong><strong> l&auml;uft am Dienstag, dem 23. Juni um 22:45 Uhr in der ARD.</strong></strong></p>
<p><strong><strong></strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong>Diverse reichlich nutzlose Fakten:<br></strong>Regisseur:</strong> Andr&eacute; Sch&auml;fer<br><strong>Richard David Precht:</strong> Hat Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in K&ouml;ln studiert und auch das gleichnamige autobiografische Buch zum Film geschrieben<br><strong>Zusatzmaterial:</strong> Im <a href="http://www.youtube.com/FLORIANFILM" target="_blank" rel="nofollow">Youtube-Kanal von Florianfilm</a> kann man sich Statements zum Film von Andr&eacute; Sch&auml;fer und Richard David Precht anschauen.<br><strong>Provopoli:</strong> Ein strategisches Brettspiel, welches Prechts Eltern zur Wohnungseinweihung von linken Freunden geschenkt bekamen. Zwei Teams k&auml;mpfen gegeneinander: Die rote Gruppe will mit Demonstrationen, Besetzungen, Blockaden und Gefangenenbefreiungen die Stadt &uuml;bernehmen. Die blaue Gruppe (Polizei) soll das - mit ungleich stupideren Mitteln - verhindern. Provopoli ist in Bayern indiziert. Kurzes Zitat aus der Anleitung: <em>&ldquo;Provopoli spielen, k&ouml;nnte bedeuten: Anfangen, ein Spiel zu ver&auml;ndern. Ein Spiel zu ver&auml;ndern k&ouml;nnte bedeuten: Anfangen, die Verh&auml;ltnisse zu untersuchen. Die Verh&auml;ltnisse zu untersuchen k&ouml;nnte bedeuten: Anfangen, die Widerspr&uuml;che zu erkennen. Die Widerspr&uuml;che zu erkennen, k&ouml;nnte bedeuten: Anfangen zu handeln. Wir meinen: Mit einem Spiel anfangen ist besser als nie anfangen.&rdquo; - Sammlung des <a href="http://www.dhm.de/sammlungen/alltag3/spielzeug/ak99_779.html" target="_blank" rel="nofollow">DHM</a><br></em></p>
<p style="text-align: justify;"></p>

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		<item>
		<title>Angriff aus dem Innern der Erde / The Infra-Superman (1975)</title>
		<link>http://www.farbfilmblog.de/index.php/347/angriff-aus-dem-innern-der-erde-the-infra-superman-1975/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Science-Fiction]]></category>

		<category><![CDATA[70er]]></category>

		<category><![CDATA[DVD]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Hong Kong]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<category><![CDATA[Kung-Fu]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Superheld]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Filme, die so schlecht sind, dass sie sich den gängigen Bewertungsschemata entziehen. Einer davon ist „The Infra-Superman“ aus Hongkong von 1975. Filmblog-Redakteur Lukas verrät warum der Film trotzdem lustig ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<p><img class="alignleft size-full wp-image-346" title="The Infra Superman (Filmplakat/DVD-Cover)" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/05/the-infra-superman-filmblog.jpg" alt="The Infra Superman (Filmplakat/DVD-Cover)" width="540" height="330"></p>
<p><em></em></p>
<p><strong><em>The Infra Superman kann Laserstrahlen aus seiner Hand schie&szlig;en. Und er hat Raketenf&auml;uste. Donnerkeil!</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story in drei S&auml;tzen:</strong> Unterwelt-Herrscherin D&auml;mona ist aufgetaut und will die Erde mit ihren Monstern unterwerfen. Doch Professor Chan hat vorgesorgt, er verwandelt den K&auml;mpfer Ray in den knallroten Infra-Superman. Sogleich beginnt er damit unter den Monstern kr&auml;ftig aufzur&auml;umen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s:</strong> The Infra-Superman g&ouml;nnt dem Publikum keine Pause. Sobald Ray zum roten Helden transformiert wurde, reiht sich ein schriller Monsterkampf an den n&auml;chsten. Da st&ouml;rt es kaum, dass man den &uuml;blen Genossen der D&auml;mona ihre Pappmach&eacute;-Herkunft nur allzu deutlich ansieht. Manche Filmseiten im Netz behaupten gar, man k&ouml;nnte die Marke der Turnschuhe der Monster erkennen. Ich habe nichts dergleichen bemerkt, war aber vermutlich von weiteren hei&szlig;en Effekten abgelenkt: Laser-Strahlen die mit Filzstift eingezeichnet wurden, Autos die beim ersten &Uuml;berschlag in Flammen aufgehen, eine blonde Unterwelt-Herrscherin die ihre Peitsche schwingt. Alles wirkt v&ouml;llig &uuml;bertrieben und gerade das macht Infra-Superman so lustig. Die deutsche Synchronisation tut ihr &uuml;briges. Dennoch kann man dem Film der Shaw Brothers, die in dieser Zeit Kung-Fu-Filme am Fliessband produzierten, nicht einmal vorwerfen besonders billig zu sein: Die Deko ist aufwendig gestaltet, die Monster unterscheiden sich optisch sehr deutlich voneinander und die K&auml;mpfe sind gut choreografiert. Alles Eigenschaften die ein durchschnittlicher Trash-Horror-Film aus den USA vermutlich nicht zu bieten hat. Ich habe mich dann auch gefragt, ob die knallbunte Aufmachung von Infra-Superman nicht einfach auf einer anderen Filmsicht der Chinesen beruht. Vielleicht sind Kontinuit&auml;t und perfekt gen&auml;hte Monsterkost&uuml;me ihnen einfach nicht so wichtig. Immer wieder sind zwischen die Kampfszenen heroische Dialoge reingeschnitten - es wird klar, dass nur ein chinesischer Superheld die Welt retten kann. The Infra-Superman steht also stellvertretend f&uuml;r den nationalen Mythos von der Macht des chinesischen Weltreichs. Da kann es gerne auch mal knallbunt und hektisch zur Sache gehen, das Ergebnis ist was z&auml;hlt. Und das ist in diesem Fall nicht nur unversch&auml;mt trashig, sondern auch sehr komisch!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Diverse reichlich nutzlose Fakten:<br>
Regisseur:</strong> Shan Hua<br><strong>Darsteller:</strong> Danny Lee, Terry Liu, Hsieh Wang&hellip;u.v.a.<br><strong>Alternative Titel:</strong> Chung kwok chiu yan (Hong Kong), Infra-Man (USA), Inframan l&rsquo;altra dimensione (Italien), Invasion aus dem Inneren der Erde (Deutschland), Manziter (Spanien), The Super Inframan (International)<br><strong>DVD:</strong> Ist im Jahr 2006 auf DVD erschienen. Diese enth&auml;lt zus&auml;tzliche Szenen, die auf Deutsch untertitelt sind. Es handelt sich also um die ungeschnittene Fassung.</p>

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		<title>Mogelpackung mit Kinski: Adios Companeros</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 09:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Western]]></category>

		<category><![CDATA[70er]]></category>

		<category><![CDATA[DVD]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Italien]]></category>

		<category><![CDATA[Italo-Western]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Verriss]]></category>

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		<description><![CDATA[Klaus Kinski hat in Interviews immer wieder betont, dass er für 100.000 Mark pro Woche in jedem noch so schlechten Film mitspielen würde. In Adios Companeros ist er nur 10 Minuten zu sehen - und trotzdem groß mit Gewehr auf dem Cover drauf. Filmblog-Reporter Konstantin deckt auf.]]></description>
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<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_325" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><strong><img class="size-full wp-image-325" title="Adios Companeros (Gi&ugrave; la testa... hombre)" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/05/adios-companeros-filmblog.jpg" alt="Eine von mehreren absolut gleich ablaufenden Kampfszenen: In Adios Companeros kommt keine Spannung auf" width="540" height="380"></strong><p class="wp-caption-text">Eine von mehreren absolut gleich ablaufenden Kampfszenen: In Adios Companeros kommt keine Spannung auf</p></div>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Handlung in drei S&auml;tzen:</strong> Die Gang um Butch Cassidy landet einen Coup und ein offener Streit &uuml;ber die Aufteilung des Goldes bricht aus, die Bande teilt sich in zwei Lager. Macho Calaghan infiltriert die Seite des Feindes, um Rache zu nehmen. In einer Geisterstadt kommt es zum finalen Showdown und Macho bekommt seine Rache, der Ger&auml;chte dagegen eine Axt in den Bauch.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie war&rsquo;s?:</strong> Eine Axt im Bauch. Das h&ouml;rt sich gut an, wollte jeder schon mal haben. Doch abgesehen von vier Minuten Dramatik am Ende ist Adios Companeros &auml;u&szlig;erst langweilig. DVD-Publisher Carol Media f&auml;hrt alles auf, um diesen Streifen zu verkaufen: Kinski ist vorn gro&szlig; mit Gewehr (in einer Pose, die er im Film nie einnimmt) zu sehen. Kinski spielt etwa 10 Minuten lang einen Pfarrer in einem Dorf in New Mexico, welches am Anfang des Films vorkommt. Es ist zwar interessant, einen Kinski zu sehen, der von Liebe spricht und Streith&auml;hne auseinanderbringt - jedoch auch langweilig.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umschlagsbilder hinten deuten Action an, genauso der Umschlagstext. Gro&szlig;spurig verspricht der H&uuml;llentext, der B&ouml;sewicht werde von seinem Freund Reverend Cotton, gespielt von Kinski, bei der Ausf&uuml;hrung der Rachetat unterst&uuml;tzt. Das l&auml;uft dann schon unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, da Kinski erwiesenerma&szlig;en nicht beim Rachefeldzug mitmischt und auch den B&ouml;sewicht des Films nicht kennt, geschweige denn sein Freund ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-329" title="Klaus Kinski: Adios Companeros" src="http://www.farbfilmblog.de/wp-content/uploads/2009/05/klaus-kinski-adios-filmblog.jpg" alt="Klaus Kinski Adios Companeros" width="250" height="359">Die Handlung ist vorhersehbar und l&auml;sst &uuml;berraschende Wendungen vermissen. Stattdessen ist alles etwas wirr, denn die deutsche Fassung des Films ist um etwa zehn Minuten gek&uuml;rzt. Am Anfang schw&ouml;rt der bei einem Kartenspiel betrogene Macho Calagham Rache - am Ende f&uuml;hrt er sie aus. Dazwischen reihen sich eigenartige Szenen aneinander, die weder Witz noch Action aufkommen lassen. Bis auf einen gelungenen Running Gag: Einer der Mitstreiter von Macho rennt immerfort mit einer Puppe im Arm herum.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses skurrile Element vermag indes nicht &uuml;ber die sonstige Plattheit des Films hinwegzut&auml;uschen. Die Schauspieler sind bis auf Kinski und Jeff Cameron, der Macho spielt, &auml;u&szlig;erst durchschnittlich und blass. Genauso farblos ist der Streifen selber. Das Bildmaterial ist so schlecht, dass im letzten Drittel des Films vermehrt L&auml;ngsstreifen wie eine 70er-Jahre- Tapete das Bild durchziehen und die Farben sind so blass, dass man in den ersten Minuten nicht mal genau wei&szlig;, ob es sich um einen Farbfilm handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass Kinski f&uuml;r 100.000 DM pro Woche in jedem noch so schlechten Film mitgespielt hat, wie er oft in Interwiews sagte, kann man ihm verzeihen. Doch unverzeihlich ist, dass Regisseur Miles Deem, der in den 70ern Italowestern von der Stange produzierte, in diesem Western kein einziges Duell, daf&uuml;r aber sechs absolut gleich ablaufende Schl&auml;gereien zwischen jeweils zwei verfeindeten M&auml;nnern inszeniert. Er h&auml;tte eine Schl&auml;gerei durch ein Kartenspiel, eine durch eine Hetzjagd und zwei durch Duelle ersetzen k&ouml;nnen, und alles w&auml;re okay gewesen. Nein, nicht alles. Allerdings w&auml;ren einem die langweiligen Pr&uuml;gelszenen, welche, das wei&szlig; man seit Bud Spencer, lustig sein m&uuml;ssen wenn sie &uuml;ber Ma&szlig;en vorkommen, erspart geblieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der gr&ouml;&szlig;te Wurf ist allerdings, dass Carol Media dem Streifen den Zweitnamen eines bekannteren Western, n&auml;mlich &bdquo;F&uuml;r eine Handvoll Dollars - Adios Companeros&rdquo; gegeben hat, denn in Wirklichkeit hei&szlig;t der vorliegende Film auf der DVD &bdquo;Gi&ugrave; la testa&hellip; hombre&rdquo; und nicht wie man zuerst vermuten w&uuml;rde &bdquo;Per una bara piena di dollari&rdquo;. Hier wurde und wird eindeutig versucht am Erfolg des weltbekannten &bdquo;F&uuml;r eine Handvoll Dollar&rdquo; von Sergio Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle zu profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem ein Film, der keine Kreativit&auml;t seitens der Regie und Darsteller aufkommen l&auml;sst. Selbst die Kameraf&uuml;hrung wiederholt sich: Sobald jemand einen Weg entlang reitet, wird nach dem ersten Schnitt zuerst auf Himmel, dann auf B&auml;ume und schlie&szlig;lich, nach unten fahrend, auf den Reiter fokussiert. Das Ganze in einem Film, der gerade mal 83 Minuten (laut zweifelhafter Umschlaginfos 87 Minuten) dauert, insgesamt vier Mal.</p>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r gerade mal 2,99 Euro ist diese Anschaffung zu verschmerzen. Wer mehr bezahlt ist allerdings selber Schuld. Sagt hinterher nicht, das Farbfilmblog h&auml;tte euch nicht gewarnt!</p>
<p><strong>Der Dialog</strong></p>
<blockquote><p>Nach einer Keilerei: &bdquo;Du hast ne ziemlich harte Linke, Bruder&rdquo; &ndash;<br>
&bdquo;Was du nicht sagt, du aber auch&rdquo;</p></blockquote>
<p><strong>Diverse reichlich nutzlose Fakten<br>
Premiere:</strong> 1971 (It), 1972 (D)<strong><br>
Regisseur und Drehbuch:</strong> Demofilo Fidani<strong><br>
Darsteller:</strong> Jack Betts, Gordon Mitchell, Klaus Kinski, Jeff Cameron<strong><br>
L&auml;nge:</strong> 83 Minuten (91 Minuten Originalversion)<strong><br>
Jugendfreigabe:</strong> Die H&auml;rte dieses Films rechtfertigt h&ouml;chstens eine Altersfreigabe ab 12 Jahren, und nicht ab 18 Jahren, wie es rot auf der H&uuml;lle steht. Dass keine Jugendfreigabe besteht, scheint nur ein weiterer Trick zu sein um die DVD zu verkaufen.<strong><br>
IMDB-Rating:</strong> 3.2 von 10 Sternen was f&uuml;r diesen schwachen Streifen absolut angemessen ist.<strong><br>
Alternative Titel (und hier sieht man, dass der Film schon unter den verschiedensten Etiketten lief):</strong> A Balada de Django (Brasilianisches Fernsehen), Ballad of Django, Doppia taglia per Minnesota Stinky, Fistful of Death, Ich will deinen Kopf (BRD), Macho Callaghan se d&eacute;cha&icirc;ne (Frankreich), Minnesota - Ca&ccedil;ado Vivo ou Morto (Brasilien), Strange Tale of Minnesota Stinky, oder auch einfach: Western Story (USA)</p>

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